Eine Woche Plastikfrei…nein zwei

Nun sind wir schon eine Woche im Kampf gegen Plastik erfolgreich. Mittlerweile sind es sogar schon zwei Wochen – mit Baby kommt man zu gar nix 😅

Wir haben eine Woche/ zwei Wochen nur Dinge eingekauft, die nicht in Plastik verpackt waren. Und da zÀhlen wir auch Glasflaschen mit Plastikverschluss dazu.

Es gibt nur ein in Plastikverbundstoff verpacktes Lebensmittel, auf das ich nicht verzichten kann: laktosefreie Milch in meinem Kaffee. Aber mit einer Packung komme ich doch eine Woche aus, somit finde ich das vertretbar.

Generell finde ich es gar nicht so schwer, wenn man ein paar Abstriche macht.

AnfĂ€nglich meinte der Göttergatte schon, dass er es ohne Fleisch nicht aushalten wird, er benötige sein tĂ€gliches Protein… mittlerweile ist er tatsĂ€chlich schon an dem Punkt angelangt wo er sich richtig wohl und voller Elan fĂŒhlt. Hab ich ja immer gesagt, dass dieses grausliche Fleisch aus dem Supermarkt mehr an der Energie zehrt als es zufĂŒhrt.

Letzte Woche waren wir erstmals im Unverpackt-Laden in Passau. So teuer war es gar nicht. Ein bisschen doof kam ich mir schon vor mit meinen Plastikdosen…. aber ich schmeiß die nicht weg so lange sie noch ihren Zweck erfĂŒllen, das wĂ€re haram. Das nĂ€chste Mal kaufen wir dort auch unsere ZahnbĂŒrsten und auf die Zahnputztabletten bin ich auch schon sehr gespannt.

Ein Haus weiter waren wir endlich mal im Schokoladen-Shop. Und haben uns dort die Confisserie auch in eine unserer mitgebrachten Boxen fĂŒllen lassen 😁. Die VerkĂ€uferin fand es etwas seltsam, aber nachdem wir es ihr erklĂ€rt haben, machte sie mit.

Was ich bei Plastikfrei-Leben oft vergesse ist, dass das nicht unverpackt heisst… wobei es hier fast ausschließlich Verpackungen mit Plastik gibt.

Heute habe ich doch ein Produkt mit Plastik in dee Verpackung kaufen mĂŒssen – ich brauchte eine Bandage fĂŒr mein Handgelenk – mein Kind ist fĂŒr meine „zarten“ Sehnen schon zu schwer. Der Göttergatte sah es und rief sofort „HARAM!!“

Und ich habe noch ein Ding gekauft, von dem ich ausging es sei komplett in Karton – die Weihnachtseispralinen beim Diskonter. Da war das Haram dann nicht mehr so laut – mit vollem Mund spricht sichs ja bekanntlich nicht so leicht 😉

In diesen zwei Wochen haben wir nur einen MĂŒllsack vollbekommen – alles Verpackungen von Lebensmitteln die wir schon hatten.

Meine Mutter hat angefragt ob ich als Neo-Ehefrau und -Mutter auch schon fleissig WeihnachtsbĂ€ckerei backe. Ich musste schmunzeln…und plastik-frei einkaufen wurde erstmals als Ausrede benutzt.

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