10 Dinge, die ich bei Schwangerschaft 2.0 anders machen werde

Jetzt ist meine Erstpressung gerade mal drei Wochen alt und ich denke schon über wieder schwanger werden nach. Ha! Das tat ich schon im Kreißsaal! Als die PDA endlich wirkte (ich erzähl die Horrorstory dazu nicht) musste ich dem zweiten Anästhesisten (der erste gab auf) versprechen im nächsten Jahr wieder zu kommen, damit er mir zeigen kann, dass man auch ohne Qualen schmerzfrei werden kann. Außerdem werde ich ja auch nicht jünger.

Seither sehe ich überall optimierungsbedarf:

1. Ich werde die SS 2.0 mehr genießen. Bei dieser hatte ich viel zu viel Angst vor allem und war so extrem unsicher.

2. Ich werde einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen. Der Crash-Kurs „meiner“ Hebamme zwischen den Wehen war super und a la minute aber nun interessiert es mich doch ein bisschen mehr.

3. Ich werde tatsächlich vorkochen fürs Wochenbett 2.0. In den letzten drei Wochen war der Papa schon sehr häufig beim Fastfood-Restaurant und auch jeder Lieferdienst kennt uns hier mittlerweile. Das geht ins Geld.

4. Die Tasche fürs Krankenhaus wird ein Täschchen: ein paar Nachthemden, warme Socken, Shampoo, Duschgel, Zahnpasta, -bürste, Ladekabel, Flipflops, Schokolade. Ende. Mehr habe ich nicht benötigt.

5. Ich werde im Wochenbett tatsächlich nichts anderes machen als im Bett bleiben. In der ersten Woche musste ich so viele Ämter heimsuchen und Besorgungen machen, das hat mich – obwohl top vorbereitet – ziemlich geschlaucht und war auch körperlich nicht gut (Blutung stoppte, starke Schmerzen, Fieber > zurück ins Krankenhaus). Jetzt liege ich tatsächlich nur herum, kuschel und kümmere mich ums Küken und mich und es geht allen besser.

6. Ich werde darauf bestehen, dass der Papa zumindest eine Woche frei hat. Sofort alleine zu sein ist wirklich eine Herausforderung.

7. Keine Besuche in den ersten drei Wochen. Ich habe mich über jeden Besuch sehr gefreut und sie auch genossen – aber rückblickend waren sie zu viel.

8. Ich werde mich mit squats vorbereiten. Ich habe total unterschätzt wie oft ich ohne freier Hand von Sitzgelegenheiten aufstehen muss. Das geht ganz schön in die Oberschenkel.

9. Ich werde von Anfang an daran denken, dass nur eine ausgeglichene Frau eine ausgeglichene Mutter sein kann. Die Betonung liegt auf Frau. Denn ich muss gestehen, ich vergesse noch immer hin und wieder, dass ich genauso wichtig bin wie mein Baby.

10. Wir werden von Anfang an Stoffwindeln verwenden. Diese Müllberge sind irre.

Zu guter Letzt ein Bonuspunkt: Sechs Wochen auf diverse wichtige Dinge verzichten zu müssen, über die man davor nicht nachdenkt, bringen mich zu der Überzeugung man kann während der Schwangerschaft nicht genug schwimmen, Vollbäder nehmen oder Sex haben. 😁

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