Der beste Moment um mit dem Umzug zu starten ist…

….sofort. In dem Augenblick in dem man weiß, dass man umzieht, kann man auch schon anfangen zu packen.

Stressfrei ins neue Leben – ist mein Motto.

Da ich hier in Wien auf mich alleine gestellt bin, weil Salar bereits arbeitet, habe ich mir gedacht, warum sollte ich mir eine neue Serie ansehen, wenn ich ebensogut schon zu planen anfangen oder sogar Sachen packen kann?

Für mich war das Wichtigste zu wissen, wohin ich mit meinem Zeug muss. Wir haben uns Ende August einige Wohnungen angesehen, wovon zwei in die engere Auswahl kamen und eine weitere es zur Not auch getan hätte. Im Extremfall hätten wir es auch eine Zeit lang in seiner jetzigen Wohnung auf 26 Quadratmeter ausgehalten. Da hätte ich den größten Brocken im Haus meines Vaters zwischengelagert, der dem mal zugestimmt hat und mal total dagegen war. Gott sei Dank musste es nicht dazu kommen, denn am 9. September haben wir den Mietvertrag für eine unserer Traumwohnungen unterschrieben.

Somit kann jetzt das große Packen anfangen und ich muss nicht mehr extrem streng trennen in „was brauche ich“ und „was kann warten“. Alles darf und muss mit!

Davor habe ich aber schon mit dem „Kleinscheiß“ angefangen, denn der stinkt auch. Ich habe alle Taschen und Kleidungsstücke gewaschen, die es bitter notwendig hatten und bereits angefangen Teile der Wohnung zu sortieren, auszumisten und zu putzen. Außerdem habe ich die Planung gemacht was wohin gepackt werden kann und jetzt arbeite ich praktisch nur noch meine Liste ab. Hin und wieder wird ergänzt und optimiert aber im Großen und Ganzen passt sie so schon gut.

Bis jetzt musste meine alte Wohnung aber noch tipptopp aussehen, da wöchentlich Besichtigungshorden durchmarschiert sind, die sich für diese Wohnung interessiert haben. Das hat jetzt auch ein Ende gefunden, die Nachmieter haben den Mietvertrag zu meiner größten Freude unterschrieben. Nun kann in diesen Belangen ein bisschen laissez-faire gewährt werden. Da meine Mitbewohnerin bereits Ende Juli ausgezogen ist, habe ich ihren Raum zur Packstation und Umzugsgutlagerhalle erklärt und ich muss sagen, so ein extra Raum ist schon sehr praktisch.

Durch das Aussortieren sind auch einige Dinge in meine Hände gefallen, die ich gar nicht mehr benötige oder nicht mehr haben will. Diese Sachen habe ich auf einer österreichischen Privatverkaufplattform eingestellt – manches verkaufe ich und manches verschenke ich.

In meiner Optimierungswut bin ich auch auf die glorreiche Idee gekommen, meine DVDs nicht mehr in ihrer Plastikhülle zu lagern, denn wer transportiert schon gerne Luft? Also habe ich aus allen Covern in einer schlaflosen Nacht Taschen geklebt (in der Mitte falten, 2 Seiten mit Klebeband verschließen) und die DVDs reingesteckt. So verringerte ich das Packmaß von 150cm auf knappe 10. Auf diese Idee bin ich richtig stolz, auch wenn ich sicher nicht die Erste bin, die sie hatte. Die Plastikhüllen habe ich auf der Plattform verschenkt und sie wechselten in weniger als 24 Stunden die Besitzerin.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s