Was ich heute gelernt habe

Heute habe ich mich auf die Suche nach einem Transporter gemacht, weil wir ja meinen Umzug selbst ausführen.
Das Naheliegendste für mich war, hier in Wien ein Auto anzumieten und es in Passau zu retournieren. Teil meines Jobs ist es, für Kunden Mietwägen zu reservieren und da namhafte internationale Unternehmen unsere Partner sind, haben auch wir Mitarbeiter dort spezielle Konditionen. Also rief ich bei einem an und erkundigte mich nach dem Preis für 3 Tage mit der Abgabe in Passau (was ja jetzt nicht unbedingt Buxtehude ist, von der Entfernung zur österreichischen Grenze her meine ich). Ich fiel aus sämtlichen Wolken als ich den Betrag hörte, den ich dafür löhnen müsste – „über 1100€ für 450 Freikilometer! Na Prack!“ rief ich. Ein Kollege kommentierte mit „Das ist kein Bemmerl.“ „Danke für das Angebot, aber ich denke ich finde eine kostengünstigere Variante,“ sagte ich zu der Dame am Telefon und dachte „challenge accepted.“ Und dann fiel mir ein, warum sollte ich in Österreich überhaupt nach einem Mietwagen schauen, wo hier ja überhaupt immer die Preise gesalzen sind, ich kann ja genauso gut auch in Passau nach einem suchen. Also googelte ich das Mietwagen-Unternehmen mit dem roten Punkt im Logo, bei dem ich schon einige Male für Wochenendausflüge und für unseren Trip quer durch Deutschland zur syrischen family ein Fahrzeug angemietet habe und mit dem ich immer sehr zufrieden war – super freundliche Mitarbeiter ,die sich sichtbar wohlfühlen (da hätte ich mich beworben, wenn ich keine Zusage von einem anderen Unternehmen bekommen hätte) und eine annehmbare Fahrzeugflotte. Zack! Ich fiel fast wieder vom Stuhl – aber diesmal vor Begeisterung! „320€ drei Tage inklusive Vollkasko UND 900km!“ rief ich meinem Kollegen zu. „Bist narrisch! Was für ein Unterschied! Schlag zu!“ Moment, dachte ich, was wenn der Haken an der Geschichte der ist, dass ich damit nicht nach Österreich fahren kann? Also flugs bei der Autovermietung angerufen und nachgefragt – kein Problem. Also habe ich da angemietet – das Fahrzeug aus Deutschland wird übrigens größer sein, als das in Österreich angebotene.

Tipp des Tages: Sei mit deiner Umzugsmethode nicht festgefahren in deinem Ursprungsland. Eventuell gibt es das bessere Angebot an deinem Zielort. Vorrausgesetzt, dass das Ganze mit dem Ticket um das Fahrzeug abzuholen nicht teurer wird als das Heimatangebot.

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